Archiv: Sanierung

Ein Gentleman

Claudius Nießen ist ein Mann von Format.

Als langjähriger Partner der Moritzbastei (er organisiert für uns die Lange Leipziger Lesenacht während der Buchmesse, als prominentestes Beispiel) liehen wir ihm ein paar unserer Stühle für eine auswärtige Veranstaltung. Auf seine Frage, was wir ihm denn dafür berechnen wollten, antworteten wir ihm, in seinem Falle täte das nichts zur Sache, er könne gerne 10 Euro in die Spendenbox schieben.

Hat er aber nicht gemacht.

Hat die Stühle zurück gebracht und hat 50 Euro gegeben. Leute, das ist mehr als sympathisch.

Danke, Claudius. Sagen wir gerne, an dieser Stelle.

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Interim für den MB-Zugang!

Die Uni hat es lang genug vorgemacht: Das Wort der Neuzeit heißt “Interim”. Wir wollen uns dem Trend nicht verweigern und haben uns nun (zugegeben ein paar Jahre später als die Alma Mater) auch ein Interim zugelegt: Das Eingangs-Interim!

Heißt auf Deutsch: Da in Kürze die Sanierung beider Innenhöfe startet, gibt es eine kleine Änderung für alle, die tagsüber die MB besuchen wollen.
Der Zugang zum Café und Schwalbennest ist vorübergehend NICHT über die Innenhöfe möglich.

Ihr gelangt tagsüber direkt über den Haupteingang ins Haus. Dieser befindet sich an der Ecke Schillerstraße / Universitätsstraße (rechts von der Moritzbastei-Littfaßsäule ggb. der Mensa).

Ihr schafft das schon :]

Zu den Abendveranstaltungen bleibt dann alles beim Alten.

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Jenga!

Die Moritzbastei ist offizieller Austragungsort der Sächsischen Jengameisterschaften 2009. Um dieser verantwortungsvollen Aufgabe auch visuell gerecht zu werden, haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und die Front unseres Kartenvorverkaufsbüros komplett umgestaltet.

Mit welcher Detailverliebtheit unsere Bauarbeiter da zur Tat geschritten sind, hat Techniker Jokel in eindrucksvollen Bildern dokumentiert. Diese könnt ihr euch ansehen wenn ihr weiterlest…

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Schönheitsoperation bei 450-Jähriger geglückt!

Zumindest der erste Teil.

Die ersten Gerüste an der Bastei sind gefallen. Sieht alles so beängstigend neu aus…
Mal sehen, wie lange. Idealer Zeitpunkt, um “Beat Street” zu zitieren: “Eine weiße Wand!”

Die Galerie gibts beim Umblättern.

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Beistand von höchster Stelle…

Göttlicher Beistand
… erbaten am vergangenen Samstag 2 Teilnehmer der 24. Moritzbastei Fahrradrallye in der Nikolaikirche für unser Dachsanierungsprojekt.

Diese bezaubernde Geste entstand aus der Beschaffungsaufgabe im Rahmen der Rallye.

Kurz zum Hintergrund: Die Fahrradrallye wird jährlich durch den Moritzbastei e.V. sowie etliche MB-Mitarbeiter organisiert. Dabei werden ca. 40 Teilnehmer-Paare auf einer 40km-Strecke in und um Leipzig geschickt und müssen sich unterwegs 13 körperlichen und geistigen Herausforderungen stellen.
Eine Herausforderung war in diesem Jahr das Beschaffen von Dingen, die uns bei der Dachsanierung helfen. Hierfür musste jeweils ein zertifiziertes Mauerstück der Moritzbastei eingetauscht werden. Neben 93,- Euro Spendengeldern sind dabei ganz unglaubliche Items gesammelt worden: Alkoholika & Sonnencreme (für die Bauarbeiter), ein Dachrinnenstück, Isolierung, ein afrikanisches Figürchen, ein Lottoschein (drückt uns am Mittwoch die Daumen!!!), ein Quietscheentchen mit Originalautogramm von Gunther Gabriel undundund - besonders rührte uns dabei eben auch das obige Foto.

Entstanden ist es in der Nikolaikirche. Das Mauerstückchen sind man unten rechts (anhänglich des Echtheitszertifikats). Die beiden Rallyeteilnehmer hinterlegten es dort und beteten für uns um göttlichen Beistand.

Wir sagen: DANKE! allen Teilnehmern der diesjährigen Fahrradrallye und sind sehr sehr ergriffen.

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Trocken Rocken! Das Video

Blitzcutter Ralf Esche hat mir soeben das Video vom “Trocken Rocken!”-Benefiz vorbeigebracht.

Wunderbares Erinnerungsschwelgen in 4 Teilen!

Angucken könnt ihr den Film, wenn ihr weiterlest…

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Trocken gerockt - aber sowas von!

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Das “Trocken Rocken!”-Benefiz-Festival liegt hinter uns und damit ein großartiger Freitagabend voller guter Musik, euphorischer junger Menschen, famoser Stimmung und dem guten Gefühl: Wir haben alles richtig gemacht!
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Bands und Künstlern für diesen großartigen Abend bedanken, als da wären: Heremine, Tetrête, Triekonos, Lament, Russian Doctors, Zen Zebra, Doctor Fuzz, DJ Zebsta, DJ Chris Master, Micronaut, DJ Tommes, das Gammalapagos-DJ-Team, Ben-Son und dem Capoeira Leipzig e.V.

Ebenfalls ein dickes Dankeschön an alle studentischen Mitarbeiter, die diesen Abend komplett ehrenamtlich gerockt haben!

Ein herzliches “Vielen Dank!” natürlich auch an unsere Sponsoren, die Radeberger Gruppe, die Schlossdruckerei zu Püchau und Gangart, die uns bei der Ausrichtung und Bewerbung des Abends unterstützt haben.

Und last but not least danken wir allen Gästen, die gespendet und mit uns gerockt haben!

Beim ersten Moritzbastei-Benefizfestival sind sage und schreibe 6.243,90 Euro zusammengekommen!

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Führungspersonal, fusselig

Fusselig gequatscht.

Wahn-sinn.

Soeben habe ich meine letzte Führung im Rahmen der diesjährigen Museumsnacht beendet. Die Leute haben uns überrannt, zum Teil über eine Stunde auf Einlass gewartet. Schlange bis hinter die Litfasssäule, schlimmer als bei der Erstsemesterparty…
Meine Kollegen Zemmi und Sascha haben mit mir bestimmt 500 Leute in 12 Führungen durch die Bastei geschleust und uns dabei die Münder fusselig gequatscht.

Zemmi ist im Laufe des Abends immer leutseeliger geworden, Sascha hat ein paar “Privatführungen” vercheckt, Katrin konnte keine Karten mehr verkaufen (wir hatten zu wenige geliefert bekommen) und unsere Spendenbox hat sich auch ein wenig gefüllt. Was für ein Abend…

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Überschrieben

In Vorbereitung des “Ehemaligentreffens” am 9.4. kam die Idee auf, für die Zeitgeschichtsrubrik eines großen Hamburger Nachrichtenmagazins einen Artikel zu schreiben über den Wiederaufbau der Moritzbastei.

Also schrub ich. Um der Geschichte einen launigen Titel zu geben, überschrieb ich sie mit “35 Jahre Moritzbastei: Das Leben ist eine Baustelle”.

Ok. Nett, aber nicht zu originell. Dachten sich wohl auch die Redakteure in Hamburch und überschrieben meine Überschrift. Und zwar dergestalt, dass ich heute vormittag erst mal nach Luft schnappen musste.

Der Haupttext und die Bildunterschriften wurden dagegen sehr korrekt redigiert, also recht vorsichtig. Wenn ihr lesen wollt, der Artikel ist jetzt auch auf der Hauptseite von Spiegel online.

Und da sage noch mal einer, Journalisten neigten zum Übertreiben…

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Bilderrätsel IV

So. Jetzt bin ich gespannt…

bau008.jpg

Wo bitte ist das? Für Detailstudien gibt es hier eine Großversion im neuen Fenster.

Und: Nein, ich weiss es nicht.

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